Dreiteilige Geschichte

des Bahnhofs Hohenbrunn

1. Bau der Strecke Giesing - Aying 1904

Länge des Gebäudes 13 m

2. Erweiterung ab 1939 mit dem Bau der Muna (Munitionsanstalt)

jetzt ca. doppelt so lang mit integriertem Stellwerk

3. Ab 1975 bis 2024 Heimat der Eisenbahnfreunde München Land

 



Pläne des Bahnhofsgebäudes

aus dem Jahr 1905

(Bayerisches Staatsarchiv

Aktenzeichen DB 969)

Das Gebäude ist massiv unterkellert.



6.6.1904

Eröffnung der Lokalbahnstrecke Giesing - Aying

 

Unser Bahnhofsgebäude zählt somit zu den ältesten Gebäuden in Hohenbrunn

 

Hohenbrunner Bahnhof im Jahr ???

aus: Hohenbrunner Heimatbuch von Heinrich Gröber Seite 297



100 Jahre Lokalbahn Giesing Aying

Begleitheft zum Bahnjubiläum 2004

100 Jahre Eisenbahn Giesing - Aying (Links)

Bericht Münchner Merkur:

Mit dem Dampfzug über 100 Jahre alte Bahnlinie

Eisenbahn ließ Wirtschaft aufblühen

Bericht aus Aying:

100 Jahre Eisenbahn München-Giesing-Aying

Geschichte seit 1892

Die Eisenbahn München-Giesing-Aying-Kreuzstraße

 



Das Bahnhofgebäude soll noch 2026 abgerissen werden

 

Geplanter Ausbau des Bahnhofs

Variante 1.1. Vorgestellt am 26.7.2022

Download

 




2022

Das Bahnhofgebäude ist vom Abriss bedroht

 Warum?

Der barrierefreie Ausbau wird mit Erhalt des Mittelbahnsteigs, aller Weichen und Schienen geplant. Das ist Vorgabe der Bahn.

Alle Einrichtungen auf der Ostseite des Bahnhofs sollen einer Rampe weichen. Das betrifft die neu errichteten MVG -Fahrradständer,  die E-Tankstelle und das historische Bahnhofsgebäude mit dem darin befindlichen Verein Eisenbahnfreunde München Land.

 

Bericht der Süddeutschen Zeitung hier

Bericht des Münchner Merkurs hier

 



Das geht besser!

Barrierefreiheit wäre auch ohne Abriss des Bahnhofsgebäudes möglich.

Man könnte die Rampe dritteln statt halbieren, der Platz wäre da.

Oder statt zwei Rampen, nur westlich eine Rampe und auf der Dorfseite (östlicher Zugang) ein Aufzug wie er auch als Zugang zum Mittelbahnsteig geplant ist. Vgl. die Bahnhöfe in Perlach, Neubiberg oder Haar.  Die Baukosten des Aufzugs wären 500.000 Euro weniger als die der Rampe. Und der Verein der Eisenbahnfreunde könnte weiterhin dort bleiben. 

 


Bei dem Bahnhof handelt es sich um ein sog. Agenturgebäude

 




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